Bioverfügbarkeit
Bioverfügbarkeit beschreibt, in welchem Ausmaß und wie schnell ein Nährstoff nach der Einnahme tatsächlich vom Körper aufgenommen und für Stoffwechselprozesse genutzt werden kann. Zwei Präparate mit identischer Dosierung können sich in ihrer Bioverfügbarkeit deutlich unterscheiden.
Ein bekanntes Beispiel ist Magnesium: Magnesiumcitrat und Magnesiumbisglycinat gelten als deutlich besser bioverfügbar als Magnesiumoxid, das der Körper nur eingeschränkt aufnehmen kann, obwohl auf dem Etikett scheinbar die gleiche Menge Magnesium angegeben ist. Ähnliche Unterschiede gibt es auch bei anderen Mineralstoffen und bei Vitamin-D-Präparaten.
Für Verbraucher:innen bedeutet das: Ein Blick auf die genaue Deklaration der verwendeten Verbindung lohnt sich mehr, als sich allein auf die Milligramm-Angabe oder die Produktkategorie zu verlassen.
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