EPA (Eicosapentaensäure)

EPA, kurz für Eicosapentaensäure, ist neben DHA eine der beiden wichtigsten langkettigen Omega-3-Fettsäuren. Sie kommt hauptsächlich in fettreichem Kaltwasserfisch wie Lachs, Makrele und Hering vor.

EPA trägt gemeinsam mit DHA zu einer normalen Herzfunktion bei, bereits bei einer täglichen Zufuhr von 250 Milligramm der beiden Fettsäuren zusammen. Im Körper ist EPA zusätzlich an entzündungsmodulierenden Prozessen beteiligt.

Da EPA und DHA meist gemeinsam in Fischöl oder Algenöl vorkommen, werden sie in Nahrungsergänzungsmitteln in der Regel nicht einzeln, sondern als Kombination angeboten. Bei der Produktauswahl lohnt sich ein Blick auf den tatsächlichen EPA- und DHA-Gehalt pro Kapsel, nicht nur auf die Gesamtmenge Fischöl.

Wie Omega-3-Fettsäuren die Hautbarriere unterstützen können, liest du in unserem Artikel Nährstoffe für Haut und Haare.

Mehr über EPA

EPA ist eine langkettige Omega-3-Fettsäure mit 20 Kohlenstoffatomen. Zusammen mit DHA bildet sie das „Duo“ der marinen Omega-3-Fettsäuren. Im Körper ist EPA Ausgangsstoff für Gewebshormone, die sogenannten Eicosanoide. Wie DHA kann der Körper EPA nur in geringen Mengen aus pflanzlicher Alpha-Linolensäure (ALA) bilden. Die wichtigsten Quellen sind fetter Seefisch und Fischöl sowie Algenöl als vegane Alternative. Die zugelassene Aussage zur Herzfunktion gilt für EPA und DHA zusammen ab einer täglichen Aufnahme von 250 mg.

Gut zu wissen

  • Auf dem Etikett lohnt der Blick auf die EPA- und DHA-Menge, nicht nur auf die Fischölmenge.
  • Omega-3-Kapseln am besten zu einer Mahlzeit einnehmen.
  • Vitamin E wird oft zugesetzt, um das empfindliche Öl zu schützen.

Zugelassene Aussagen nach EU-Recht

Für diesen Bereich sind in der EU unter anderem folgende gesundheitsbezogene Angaben zugelassen:

  • EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei. (bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg EPA und DHA)

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Verwandte Begriffe

DHA (Docosahexaensäure) · Omega-3-Fettsäuren · Fettstoffwechsel · Vitamin E (Tocopherol)

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