Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die der Körper nicht selbst in ausreichendem Umfang herstellen kann und deshalb über die Nahrung aufnehmen muss. Die wichtigsten Vertreter sind ALA aus pflanzlichen Quellen sowie EPA und DHA, die vor allem in Fisch vorkommen.

EPA und DHA tragen gemeinsam zu einer normalen Herzfunktion bei, DHA zusätzlich zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion und normalen Sehkraft. Der Körper kann ALA nur in sehr begrenztem Umfang in EPA und DHA umwandeln, weshalb eine direkte Zufuhr über Fisch oder Algenöl als sinnvoller gilt.

Für ein ausgewogenes Fettsäureprofil spielt auch das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 eine Rolle, das in der westlichen Ernährung häufig zugunsten von Omega-6 verschoben ist. Eine bewusste Omega-3-Zufuhr, etwa durch fettreichen Fisch zwei Mal pro Woche oder eine entsprechende Nahrungsergänzung, kann hier gegensteuern.

Wie Omega-3-Fettsäuren die Hautbarriere unterstützen können, liest du in unserem Artikel Nährstoffe für Haut und Haare.