Wasserlösliche Vitamine

Wasserlösliche Vitamine sind Vitamine, die sich in Wasser statt in Fett lösen. Dazu zählen Vitamin C sowie alle acht B-Vitamine: B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und B12.

Ein wichtiger Unterschied zu fettlöslichen Vitaminen: Der Körper kann wasserlösliche Vitamine nur in sehr begrenztem Umfang speichern, mit Ausnahme von Vitamin B12, das über mehrere Jahre in der Leber gespeichert werden kann. Überschüssige Mengen werden bei den übrigen wasserlöslichen Vitaminen über den Urin ausgeschieden.

Diese geringe Speicherfähigkeit bedeutet, dass eine regelmäßige, möglichst tägliche Zufuhr wasserlöslicher Vitamine sinnvoller ist als eine gelegentliche, hochdosierte Einnahme. Gleichzeitig gilt eine dauerhafte Überdosierung bei den meisten wasserlöslichen Vitaminen als weniger risikobehaftet als bei fettlöslichen Vitaminen.