Beta-Carotin

Beta-Carotin ist ein orangefarbenes Pflanzenpigment aus der Gruppe der Carotinoide. Es wird auch als Provitamin A bezeichnet, da der Körper es bei Bedarf selbst in Vitamin A umwandeln kann.

Diese bedarfsgerechte Umwandlung ist ein wichtiger Unterschied zu direkt zugeführtem Vitamin A (Retinol): Der Körper stellt aus Beta-Carotin nur so viel Vitamin A her, wie er tatsächlich benötigt. Deshalb gilt eine dauerhafte Überversorgung, wie sie bei hochdosiertem Retinol theoretisch möglich ist, über Beta-Carotin aus der Nahrung als deutlich unwahrscheinlicher.

Gute Quellen für Beta-Carotin sind orange und grüne Gemüsesorten wie Karotten, Süßkartoffeln und Spinat. Da Beta-Carotin fettlöslich ist, wird es am besten gemeinsam mit einer Mahlzeit mit etwas Fett aufgenommen.

Mehr über Beta-Carotin

Beta-Carotin ist der bekannteste Vertreter der Carotinoide und gibt Karotten, Süßkartoffeln, Kürbis und Aprikosen ihre orange Farbe. Ein paar Tropfen Öl beim Kochen verbessern die Aufnahme deutlich, und auch Zerkleinern und Erhitzen machen es besser verfügbar. In Lebensmitteln wird Beta-Carotin außerdem als natürlicher Farbstoff (E 160a) verwendet, zum Beispiel in Gummibärchen. Insgesamt sind über 600 verschiedene Carotinoide bekannt, aber nur etwa 50 davon können in Vitamin A umgewandelt werden. Beta-Carotin ist dabei die ergiebigste Vorstufe.

Gut zu wissen

  • Raucher sollten auf hochdosierte Beta-Carotin-Präparate verzichten.
  • Gekochte Karotten mit etwas Öl liefern mehr verfügbares Beta-Carotin als rohe.
  • Eine Orangefärbung der Haut bei sehr hoher Zufuhr ist harmlos und verschwindet wieder.

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Verwandte Begriffe

Vitamin A (Retinol) · Astaxanthin · Antioxidantien

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