Bioflavonoide
Bioflavonoide sind eine Untergruppe der sekundären Pflanzenstoffe mit antioxidativen Eigenschaften. Sie kommen vor allem in Zitrusfrüchten, Beeren und anderen farbintensiven Obst- und Gemüsesorten vor und sind mitverantwortlich für deren Farbgebung.
In Nahrungsergänzungsmitteln werden Bioflavonoide häufig gemeinsam mit Vitamin C kombiniert, da beide Stoffgruppen in der Natur oft zusammen vorkommen und sich in ihrer antioxidativen Wirkung ergänzen können. Zu den bekanntesten Vertretern zählen Hesperidin, Rutin und Quercetin.
Wichtig für eine ehrliche Einordnung: Für Bioflavonoide als Gruppe existiert kein einheitlicher, von der EFSA zugelassener Health Claim. Einzelne Vertreter werden in der Forschung unterschiedlich intensiv untersucht, weshalb pauschale Wirkaussagen zur gesamten Stoffgruppe vermieden werden sollten.
Mehr über Bioflavonoide
Bioflavonoide, kurz Flavonoide, sind eine große Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe mit mehreren tausend bekannten Verbindungen. Sie kommen in fast allen Pflanzen vor und sind unter anderem für Farben in Blüten und Früchten verantwortlich. Bekannte Vertreter sind Quercetin aus Zwiebeln und Äpfeln, Hesperidin aus Zitrusfrüchten, Catechine aus grünem Tee und Anthocyane aus Beeren. In Nahrungsergänzungsmitteln werden Bioflavonoide oft mit Vitamin C kombiniert, zum Beispiel aus Bitterorange oder Hagebutte, weil sie in der Natur gemeinsam vorkommen. Für Flavonoide gibt es in der EU keine zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben.
Gut zu wissen
- Besonders viel steckt in der weißen Haut unter der Schale von Zitrusfrüchten.
- OPC aus Traubenkernen gehört ebenfalls zur Familie der Flavonoide.
- Eine bunte, pflanzenreiche Ernährung liefert ganz automatisch viele verschiedene Flavonoide.
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Verwandte Begriffe
Quercetin · OPC (Oligomere Proanthocyanidine) · Ascorbinsäure (Vitamin C) · Antioxidantien