Taurin

Taurin ist eine schwefelhaltige, aminosäureähnliche Verbindung, die der Körper teilweise selbst aus den Aminosäuren Cystein und Methionin herstellen kann. Zusätzlich nimmt der Körper Taurin über tierische Lebensmittel wie Fleisch und Fisch auf.

Im Körper ist Taurin unter anderem an der Gallensäurebildung, der Regulierung des Zellwasserhaushalts sowie an bestimmten Funktionen im Nerven- und Muskelgewebe beteiligt. Besonders bekannt ist Taurin als häufiger Bestandteil von Energy-Drinks und Sportnahrungs-Produkten.

Für Taurin als Nahrungsergänzung existiert aktuell kein von der EFSA zugelassener Health Claim zur Leistungssteigerung. Ein tatsächlicher Tauringmangel ist bei ausgewogener, proteinreicher Ernährung eher selten.

Mehr über Taurin

Taurin ist eine schwefelhaltige organische Säure, die oft zu den Aminosäuren gezählt wird, aber nicht in Eiweiße eingebaut wird. Der Körper kann Taurin aus den Aminosäuren Cystein und Methionin selbst herstellen. Besonders hohe Konzentrationen finden sich in Herz, Muskulatur, Netzhaut und Gehirn. Taurin ist unter anderem an der Bildung von Gallensäuren und an der Regulation des Wasser- und Mineralstoffhaushalts der Zellen beteiligt. Bekannt ist Taurin vor allem als Zutat in Energydrinks. Sein Name stammt vom lateinischen „taurus“ (Stier), weil es zuerst aus Rindergalle isoliert wurde. Heute wird es synthetisch hergestellt und ist vegan.

Gut zu wissen

  • Gute natürliche Quellen sind Fisch, Meeresfrüchte und Fleisch.
  • Bei veganer Ernährung nimmt man kaum Taurin auf, der Körper bildet es aber selbst.
  • Taurin in Energydrinks stammt nicht vom Stier, sondern wird synthetisch hergestellt.

Verwandte Begriffe

Aminosäuren · Elektrolyte · MSM (Methylsulfonylmethan)

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