Elektrolyte
Elektrolyte sind Mineralstoffe, die im Körper elektrisch geladen als Ionen vorliegen, darunter Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium und Chlorid. Sie sind gelöst in den Körperflüssigkeiten und übernehmen dort verschiedene lebenswichtige Funktionen.
Elektrolyte regulieren unter anderem den Flüssigkeitshaushalt, die Muskelfunktion und die Reizweiterleitung im Nervensystem. Ein Ungleichgewicht kann sich je nach betroffenem Elektrolyt unterschiedlich äußern, häufig aber durch Müdigkeit, Muskelkrämpfe oder Konzentrationsprobleme.
Über Schweiß verliert der Körper bei intensiver körperlicher Belastung oder Hitze zusätzlich Elektrolyte. Bei längerem, intensivem Training oder starkem Schwitzen kann eine gezielte Elektrolytzufuhr sinnvoll sein, um Verluste auszugleichen.
Mehr über Elektrolyte
Elektrolyte regeln gemeinsam den Wasserhaushalt, das Säure-Basen-Gleichgewicht und die Reizweiterleitung in Nerven und Muskeln. Über den Schweiß verliert der Körper vor allem Natrium, in geringerem Maß auch Kalium und Magnesium. Bei langen Trainingseinheiten, Hitze oder Durchfall kann es deshalb sinnvoll sein, Elektrolyte gezielt aufzufüllen. Im Alltag reicht meist eine ausgewogene Ernährung mit Gemüse, Obst, Nüssen und Vollkorn, ergänzt durch mineralstoffreiches Wasser. Ein Liter Schweiß enthält je nach Person etwa 0,5 bis 1,5 g Natrium.
Gut zu wissen
- Bei stundenlangem Sport in der Hitze reicht reines Wasser oft nicht aus.
- Bananen, Kartoffeln und Hülsenfrüchte liefern viel Kalium.
- Hochdosiertes Magnesium kann abführend wirken. Verteile die Menge lieber über den Tag.
Zugelassene Aussagen nach EU-Recht
Für diesen Bereich sind in der EU unter anderem folgende gesundheitsbezogene Angaben zugelassen:
- Magnesium trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei.
- Kalium trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei.
- Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei.