Fettstoffwechsel

Der Fettstoffwechsel umfasst alle Prozesse, mit denen der Körper Fette aus der Nahrung aufnimmt, transportiert, speichert und bei Bedarf wieder zur Energiegewinnung abbaut. Er ist eng mit dem Energiestoffwechsel und dem Cholesterinhaushalt verknüpft.

Mehrere Nährstoffe tragen zu einem normalen Fettstoffwechsel bei, darunter Cholin und Biotin. Auch die Leber spielt eine zentrale Rolle, da sie einen Großteil der Fettverarbeitung im Körper übernimmt.

Ein ausgewogenes Verhältnis der zugeführten Fettsäuren, insbesondere zwischen gesättigten und ungesättigten Fetten sowie Omega-3 und Omega-6, gilt in der Ernährungswissenschaft allgemein als günstig.

Mehr über Fettstoffwechsel

Nahrungsfette werden im Darm mithilfe von Galle und dem Enzym Lipase in Fettsäuren und Glycerin zerlegt. Im Blut werden Fette als Lipoproteine transportiert, zum Beispiel als LDL und HDL. Bei Bedarf baut der Körper gespeichertes Fett ab und gewinnt daraus Energie. Die Qualität der Fette in der Ernährung spielt eine wichtige Rolle: Ungesättigte Fettsäuren aus Pflanzenölen, Nüssen und Fisch sind eine gute Wahl. Ein Gramm Fett liefert rund 9 kcal und damit mehr als doppelt so viel Energie wie Kohlenhydrate oder Eiweiß.

Gut zu wissen

  • Ersetze gesättigte Fette teilweise durch ungesättigte, etwa Butter durch Raps- oder Olivenöl.
  • Omega-3-Fettsäuren aus Fisch gehören zu den ungesättigten Fettsäuren.
  • Bewegung erhöht den Fettabbau in der Muskulatur.

Zugelassene Aussagen nach EU-Recht

Für diesen Bereich sind in der EU unter anderem folgende gesundheitsbezogene Angaben zugelassen:

  • Cholin trägt zu einem normalen Fettstoffwechsel bei.
  • Biotin trägt zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei.
  • Zink trägt zu einem normalen Fettsäurestoffwechsel bei.

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Verwandte Begriffe

Cholin · Omega-3-Fettsäuren · Energiestoffwechsel · Biotin (Vitamin B7)

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