L-Arginin
L-Arginin ist eine Aminosäure, die der Körper unter normalen Bedingungen selbst in ausreichender Menge herstellen kann, weshalb sie als nicht-essenziell gilt. In bestimmten Lebensphasen oder bei hoher körperlicher Belastung kann der Bedarf jedoch steigen.
Im Körper ist L-Arginin die Vorstufe von Stickstoffmonoxid, einem Molekül, das an der Weitstellung von Blutgefäßen beteiligt ist. Aus diesem Grund wird L-Arginin häufig im Sport- sowie im Herz-Kreislauf-Bereich diskutiert.
Für L-Arginin als Nahrungsergänzung existiert aktuell kein von der EFSA zugelassener Health Claim. Natürliche Quellen sind unter anderem Nüsse, Hülsenfrüchte und verschiedene Fleischsorten.
Mehr über L-Arginin
L-Arginin ist eine Aminosäure, die der Körper selbst herstellen kann. In bestimmten Lebensphasen, etwa im Wachstum, kann der Bedarf aber höher sein als die Eigenproduktion. Man nennt sie deshalb semi-essenziell. Arginin ist Ausgangsstoff für Stickstoffmonoxid (NO), einen Botenstoff, der an der Regulation der Blutgefäße beteiligt ist. Außerdem ist es am Harnstoffzyklus und an der Bildung von Kreatin beteiligt. Gute Quellen sind Nüsse (besonders Erdnüsse und Walnüsse), Kürbiskerne, Hülsenfrüchte, Fleisch und Fisch. Für Arginin gibt es in der EU keine zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben.
Gut zu wissen
- Eine Handvoll Kürbiskerne oder Nüsse liefert bereits eine relevante Menge Arginin.
- Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Einnahme blutdrucksenkender Medikamente vorher ärztlichen Rat einholen.
- Rote Bete liefert Nitrat, das ebenfalls zu Stickstoffmonoxid umgewandelt werden kann, auf einem anderen Weg als Arginin.
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Verwandte Begriffe
Aminosäuren · Kreatin · L-Glutamin · L-Lysin