Spirulina
Spirulina ist eine Blaualge (genauer: ein Cyanobakterium), die in warmen, alkalischen Gewässern wächst und seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel genutzt wird. Sie gilt als besonders nährstoffdicht und proteinreich.
Spirulina enthält unter anderem Eiweiß, verschiedene B-Vitamine, Eisen sowie das blaue Pigment Phycocyanin, das ihr die charakteristische Farbe verleiht. Sie wird meist als getrocknetes Pulver oder in Tablettenform angeboten.
Für Spirulina als Nahrungsergänzung existiert aktuell kein von der EFSA zugelassener Health Claim. Aufgrund ihrer Fähigkeit, Schwermetalle aus dem Anbauwasser aufzunehmen, lohnt sich bei Spirulina-Produkten besonders ein Blick auf unabhängige Reinheitsprüfungen.
Mehr über Spirulina
Spirulina ist eine Blaualge, genauer ein Cyanobakterium (Arthrospira platensis), das in warmen, alkalischen Seen wächst. Schon die Azteken nutzten Spirulina als Nahrungsmittel. Heute wird sie in großen Becken kultiviert, getrocknet und als Pulver oder Presslinge angeboten. Spirulina hat einen hohen Eiweißgehalt von etwa 60 % der Trockenmasse und enthält den blauen Farbstoff Phycocyanin, Chlorophyll, Carotinoide und Eisen. Der oft beworbene hohe Vitamin-B12-Gehalt besteht allerdings überwiegend aus Pseudo-B12, das der Mensch nicht verwerten kann. Spirulina ist deshalb keine verlässliche B12-Quelle. Gesundheitsbezogene Angaben für Spirulina sind nicht zugelassen.
Gut zu wissen
- Achte auf geprüfte Qualität. Algen können Schwermetalle oder Algengifte (Microcystine) enthalten.
- Spirulina ist keine verlässliche Vitamin-B12-Quelle für Veganer.
- Bei Phenylketonurie oder Autoimmunerkrankungen vorher ärztlichen Rat einholen.
Verwandte Begriffe
Vitamin B12 (Cobalamin) · Eisen · Beta-Carotin · Aminosäuren